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Hausverwaltung Haustüren von Mehrfamilienhäusern dürfen nicht abgeschlossen werden!

6. September 2018

Die Hausverwaltungen von Mehrfamilienhäusern wollen sich und ihre Mieter vor Einbrüchen schützen und fordern deshalb Mieter dazu auf die Haustüre nachts abzuschließen. Oftmals wird dieses sogar in der Hausordnung vermerkt. Doch dabei wissen viele oft nicht, dass das Abschließen der Haustüren von Mehrfamilienhäusern verboten ist. Das hat das Landesgericht Frankfurt/Main 2015 so entschieden. Wir sagen euch, warum das so ist:

Urteil v. 12.05.2015, Az.: 2-13 S 127/12

Das Landgericht Frankfurt/Main hatte am 12.05.2015 das Urteil gefällt, dass Haustüren von Mehrfamilienhäusern nicht abgeschlossen werden dürfen. Eine Eigentümergemeinschaft hatte in der Hausordnung beschlossen, die Haustüre nachts zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens aus Sicherheitsgründen abzuschließen. Jedoch hatte das Landesgericht Frankfurt/Main etwas dagegen, denn die Haustüre gilt bei Gefahrensituationen (z. B. Brand) als Fluchtweg und nicht jeder Mieter hat stets im Notfall seinen Schlüssel dabei.

Der Richter argumentierte dies damit, dass das Leben und die Gesundheit der Mieter und Bewohner wichtiger sind, als die Sicherheit des Mehrfamilienhauses. Ein Einbruch stellt in der Regel keine direkte Gefahr für Leib und Leben dar. Der Beschluss der Eigentümer, also das Abschließen der Haustüre, entsprach keiner ordnungsgemäßen Verwaltung.

Feuerwehr stimmt dem Urteil zu

Zum Brandschutz eines Gebäudes gehören auch ausreichend vorhandene Rettungswege und Fluchttüren – in den meisten Fällen ist es die Hauseingangstür. Auch die Feuerwehr bestätigt somit das Urteil und sagt, dass Haustüren aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht abgeschlossen werden dürfen. Denn bei einem Brand oder anderen Notfällen, werden die Mieter einer sehr hohen psychischen Belastung ausgesetzt und nicht jeder denkt den Haustürschlüssel immer mitzunehmen. Besonders wenn die Vorfälle nachts passieren. Gefährdet sind vor allem Menschen mit körperlichen Einschränkungen, wie beispielsweise Kinder, ältere oder hilfsbedürftige Menschen.

Panikschlösser sind die Lösung

Natürlich ist es im Sinne der Mieter auch wichtig die Haustüre in Bezug auf Diebstähle abzusichern. Die Lösung wäre hier ein Panikschloss. Dieses Schloss lässt sich sowohl von außen, als auch von innen verriegeln. Der größte Vorteil eines Panikschlosses ist allerdings, dass es sich jederzeit durch betätigen der Türklinke von Innen wieder öffnen lässt. Das Verschließen dieser Tür schützt also vor Einbrüchen, versperrt aber Notfällen nicht den Fluchtweg.

Auch wir von ProEnergetec bieten Hausverwaltungen von Mehrfamilienhäusern ganzheitliche Konzepte für Hauseingangstüren an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben.

Unverbindliche Beratung

Noch vor unserer Beratung geht es vor Allem darum, Kenntnisse über Ihre Bedürfnisse zu erlangen. Nehmen Sie sich doch eine Minute Zeit für unser interaktives Schritt-für-Schritt-Anfrageformular.
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